
Anja Andreae – Malerei
Stillleben · Landschaft · Collage
Die Werkschau von Anja Andreae eröffnet ein vielschichtiges Feld malerischer Ausdrucksformen.Stillleben, Landschaften und Collagen stehen gleichberechtigt nebeneinander und zeigen die Bandbreite ihres künstlerischen Schaffens.
ndreae arbeitet mit unterschiedlichen Materialien: Papier, Spachtelmassen, Tusche und Acryl verbinden sich zu vielschichtigen Oberflächen. Ihre Bilder entstehen im Experiment – mit Formen, mit Farben, mit dem Dialog zwischen Fläche und Raum.


Die Landschaften sind keine detaillierten Abbilder, sondern Andeutungen. Sie lassen Raum für Imagination und laden den Betrachtenden ein, genauer hinzusehen, Spuren zu entdecken, Übergänge wahrzunehmen.
In den Stillleben dominieren oft großflächige Farbsetzungen. Farbe wird zum atmosphärischen Raum. Manchmal tritt das Motiv klar hervor, manchmal löst es sich beinahe auf – und geht in ein stilles Gespräch mit dem umgebenden Leerraum.
So entstehen Werke, die weniger erzählen als eröffnen: Bildräume, in denen Wahrnehmung zum aktiven Prozess wird.


Grenzen und Spuren
Fotografien von Gerd Kellermann
Was bleibt, wenn der Moment vorüber ist?
Eine Linie im Sand. Eine verwitterte Wand. Ein Schatten, der den Raum neu gliedert.


Gerd Kellermann richtet seinen Blick auf das, was das Leben hinterlässt. Auf seinen Reisen
begegnet er Orten, an denen sich Zeit eingeschrieben hat – durch Wind und Wetter, durch
menschliche Eingriffe, durch das stille Wirken der Elemente.
Seine Fotografien zeigen keine spektakulären Ereignisse. Sie zeigen Verdichtungen. Spuren, Übergänge.
Farben werden zu Resonanzräumen, Formen zu Zeichen von Veränderung. Grenzen erscheinen nicht nur als Trennung, sondern als Orte der Berührung – als Schwellen, an denen Neues entsteht.

So öffnen die Bilder Räume, in denen wir eingeladen sind, unsere eigenen Spuren und Grenzen zu betrachten – und vielleicht neu zu sehen.





