07. und 08. März

Anja Andreae – Malerei
Stillleben · Landschaft · Collage


Die Werkschau von Anja Andreae eröffnet ein vielschichtiges Feld malerischer Ausdrucksformen.Stillleben, Landschaften und Collagen stehen gleichberechtigt nebeneinander und zeigen die Bandbreite ihres künstlerischen Schaffens.
ndreae arbeitet mit unterschiedlichen Materialien: Papier, Spachtelmassen, Tusche und Acryl verbinden sich zu vielschichtigen Oberflächen. Ihre Bilder entstehen im Experiment – mit Formen, mit Farben, mit dem Dialog zwischen Fläche und Raum.

Die Landschaften sind keine detaillierten Abbilder, sondern Andeutungen. Sie lassen Raum für Imagination und laden den Betrachtenden ein, genauer hinzusehen, Spuren zu entdecken, Übergänge wahrzunehmen.
In den Stillleben dominieren oft großflächige Farbsetzungen. Farbe wird zum atmosphärischen Raum. Manchmal tritt das Motiv klar hervor, manchmal löst es sich beinahe auf – und geht in ein stilles Gespräch mit dem umgebenden Leerraum.
So entstehen Werke, die weniger erzählen als eröffnen: Bildräume, in denen Wahrnehmung zum aktiven Prozess wird.

Grenzen und Spuren
Fotografien von Gerd Kellermann

Was bleibt, wenn der Moment vorüber ist?
Eine Linie im Sand. Eine verwitterte Wand. Ein Schatten, der den Raum neu gliedert.


Gerd Kellermann richtet seinen Blick auf das, was das Leben hinterlässt. Auf seinen Reisen
begegnet er Orten, an denen sich Zeit eingeschrieben hat – durch Wind und Wetter, durch
menschliche Eingriffe, durch das stille Wirken der Elemente.
Seine Fotografien zeigen keine spektakulären Ereignisse. Sie zeigen Verdichtungen. Spuren, Übergänge.
Farben werden zu Resonanzräumen, Formen zu Zeichen von Veränderung. Grenzen erscheinen nicht nur als Trennung, sondern als Orte der Berührung – als Schwellen, an denen Neues entsteht.


So öffnen die Bilder Räume, in denen wir eingeladen sind, unsere eigenen Spuren und Grenzen zu betrachten – und vielleicht neu zu sehen.


4. 5. und 6. Oktober – Steffi Günther – Die Begegnung mit Oltre Terra

Die Begegnung mit Oltre Terra erzählt die Geschichte einer Besatzung, die auf der Suche nach neuen Lebensgrundlagen, in ihrem Raumschiff durch die Weite des Universums pflügt. Eines Tages stellt eine wundersame Begegnung ihre Existenz auf radikale Weise in Frage.

Die Begegnung mit Oltre Terra  fragt, was es heißt, lebendig zu sein. Es geht um Nähe zwischen menschlichem und anders-als-menschlichem Leben, um Intimität, Sorge, Begehren und Tod.

Die Begegnung mit Oltre Terra  ist eine Mischung aus Installation, Hörstück und vor allem ein Lambe-Lambe*. Ihr werft einen verstohlenen Blick in eine kleine Box und werdet in ein Geheimnis eingeweiht!

Aufgrund des Vorstellungsformats ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich! Anmelden könnt ihr euch unter:

Anmeldung

LambeLambe-Theater ist großes Theater auf kleinstem Raum. In einer geschlossenen Kiste, in die der die Zuschauer durch ein Guckloch hineinschauen, wird mit Figuren oder Objekten eine kurze Szene gespielt und im Kleinen von Großem erzählt. Für ein paar Minuten öffnet sich eine verborgene magische Welt, lädt ein zum Staunen und Entdecken.

Mediterrane Gitarrenklänge vom Blejwas-Conrad Duo

Samstag, 09.März 17:00 h

Inspiriert durch das legendäre Album “Friday Night in San Francisco” von Al Di Meola, John McLaughlin und Paco de Lucía, sowie die Zusammenarbeit von Michel Camilo & Tomatito waren Sascha Blejwas und Markus Conrad schon Anfang der 2000er Jahre während des Musikstudiums davon fasziniert, die Kraft und Leidenschaft des Flamencos mit der Spontanität und Freiheit des Jazz zu verbinden.Schon damals waren sie Preisträger –  sowohl gemeinsam als auch jeweils mit anderen Besetzungen – u.a. auf dem renommierten Gitarrenfestival „Open Strings Osnabrück“, dem Duowettbewerb „Voice & Guitar“, “ Jazzwerk-Ruhr”, “[NU] Jazzprijs Dordrecht”, “Newcomer Festival Nordhorn”, “Young Jazzaward Tübingen,…

“Begonnen haben wir – damals als Jazzer –  mit den üblichen, durch Flamenco inspirierten Jazzkompositionen wie z.B. La Fiesta oder natürlich Spain von Chick Corea. Außerdem haben wir viel lateinamerikanische Musik gespielt, die ja zumindest der Atmosphäre des Flamencos nicht unähnlich ist. Manche Stilistiken des Flamencos sind übrigens durch ebendiese beeinflusst. Jetzt, nach jahrelanger Beschäftigung mit dem Flamenco, haben wir auch einige Eigenkompositionen, die sich im Flamencogenre bewegen.

Es gibt in unserer Musik aber auch Anleihen und Einflüsse aus weiteren Genres wie z.B. Tango, Gipsy Swing oder indischen Ragas. Wir sehen uns nicht als Puristen und  sind da nicht festgelegt, solange es zu unserem Sound passt und uns inspiriert.”

Hierbei steht für die Beiden in erster Linie immer die Kommunikation im Vordergrund:“Das ist schwer zu beschreiben. Der Ton braucht Raum, ja der Raum muss regelrecht “atmen” können. Dann kann eine zauberhafte Atmosphäre entstehen, welche die Leichtigkeit und die immens wichtige Spielfreude, als Grundlage für offene Interaktion und somit für wirklich musikalische Improvisationen, erst möglich macht. Virtuose Läufe und Passagen gibt es natürlich auch, wenn es sich aus dem musikalischen Spielfluss ergibt.”

Erweitert wird das rhythmische Fundament durch die sonst eher  im Blues gebräuchliche Stompbox und weitere subtil gespielte Fußpercussion-Instrumente. Gepaart mit ausgeklügelten Arrangements kreiert das Duo ein Klangbild voll einladender Wärme mit einer  Vielfalt, Größe und Weite, so dass häufig der Eindruck entsteht, es wären mehr als zwei Musiker auf der Bühne.

blejwasconradduo.de